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Kurzabriß des bisher bekannten Geschehens


Kurzabriß: Am Dienstag, 31.07.2007 wurde Ylenia Lenhard beim Hallenbad in Appenzell zuletzt gesehen. Doch was passierte danach?

Drei Stunden danach wird in einem Wald bei Oberbüren (SG) auf einen Mann geschossen. Dieser wird jedoch nur angeschossen.

Am Abend desselben Tages findet die Kantonspolizei im bloß fünf Autominuten entfernten Wald einen weißen Kastenwagen aus Spanien.

Dieser Kastenwagen mit spanischen Kontrollschildern (Bild rechts) wurde von Zeugen auch am Hallenbad in Appenzell gesehen – also dort, wo man das vermißte Mädchen zum letzten mal gesehen hatte.

Die Kantonspolizeien suchen weiterhin nach Zeugenhinweisen, wo dieser Wagen wann gesichtet worden war.

Insbesondere gibt es einen Zeitraum, in welchem keine oder sehr wenige Hinweise zum Aufenthaltsort dieses weißen Kastenwagens von von Aesch eingegangen waren.

Die Polizei vermutet, daß es sich hier um die Tatzeit eines Verbrechens handeln könne und sucht daher dringend Hinweise für diesen Zeitraum. (siehe auch entsprechende weitere Meldungen / Verlinkungen hierzu auf dieser Seite)

Bloß 100 Meter vom weißen Kastenwagen entfernt die Leiche eines Selbstmörders

Erst am folgenden Tag, Mittwoch, den 01. August 2007 findet dann ein Polizeihund bloß 100 Meter vom Kastenwagen mit den spanischen Kennzeichen eine männliche Leiche.

Die späteren Ermittlungen ergeben, daß es sich um Selbstmord handelt und daß der Selbstmörder, inzwischen identifiziert als Urs Hans von Aesch, der Täter ist, welcher auf den Mann im Wald schoß und der gleiche Mann auch beim Hallenbad in Appenzell gesichtet wurde.

Inzwischen hatten bereits ganz in der Nähe von dem Ort, wo sich Urs von Aesch einen Kopfschuß gesetzt hatte, Spaziergängerinnen mehrere Effekten vom vermißten Mädchen Ylenia gefunden:

Ihren Rucksack und den Schutzhelm, welchen das Mädchen bei sich hatte. (Bilder oben von der Kapo Appenzell-Innerrhoden - Vergleichsbilder bei der Suche, als die Gegenstände nocht nicht gefunden worden waren - Abbildung ähnlich hieß es zu diesem Zeitpunkt)

Auch das gesuchte Kickbrett („kick board“), welches die Kantonspolizei Appenzell-Innerrhoden rasch per Beispielbild veröffentlichen ließ (Bild unten rechts, vgl. auch Bericht-Link oben) wurde später gefunden;

In der Nähe der Stelle in Oberbüren (SG), wo von Aesch auf den 46 Jahre alten Mann geschossen hatte.

Von Aesch wohnte in der Ostschweiz, bevor er mit seiner Frau nach Spanien auswanderte.


    ausdrucken    per Email versenden    bearbeiten 08.08.2007