Aktuelle Meldungen zum Fall des vermißten Mädchens Ylenia Lenhard 

(Polizeimeldungen unter www.Polizeibericht.ch ==> Vermißtmeldungen)


05. Oktober:

Stiftung YLENIA gegründet

Die Stiftung YLENIA ist in Appenzell mit einem Anfangsvermögen von 36.000,-- Franken gegründet worden. Dies teilte der Stiftungsrat mit.

Präsidiert wird der Stiftungsrat von Ylenias Mutter, Vizepräsident ist der Innerrhoder Landammann Bruno Koster.

Die Stiftung soll die Offenheit und Zuversicht widerspiegeln, welche Ylenia in ihrem kurzen Leben ausstrahlte und so soll der unbegreifliche Tod Ylenias für Kinder in Not etwas Gutes bewirken.

28. September:

Vergrabenes Kruzifix von Privatpersonen  mit Metaldetektor gefunden - Auch Polizei sucht weiter, u. a. nach einem Fotochip

Wie die Tageszeitung 20 Min berichtet, gehe die Suche nach Spuren weiter.
Privatpersonen suchten mit Metalldetektor und finden ein vergrabenes Kruzifix. Es wurde der Polizei übergeben, die Abklärungen tätigen wird, wie es zuzuordnen ist.

Auch die Polizei suche weiter, berichtet 20 Min, sie wolle jedoch keine näheren Angaben machen, wonach gegenwärtig gesucht werde, heißt es.

In der Weltwoche schreibt Journalist Peter Holenstein unter dem Titel "Der Schattenmann" einen Bericht, der Spekulation von Erkenntnissen im Fall Ylenia zu trennen versucht.

26. September:

Abschiedsgottesdienst in Appenzell - große Anteilnahme der Bevölkerung

In Appenzell wurde heute der Abschied von Ylenia genommen. Aufgrund der großen Anteilnahme der Bevölkerung wurde der Gottesdienst via Lautsprecher auf den Vorplatz der evangelischen Kirche übertragen.

Keine dunkle Kleidung

Die Hinterbliebenen Ylenia Lenhards hatten die Trauergäste darum gebeten, nicht in dunkler Kleidung zu kommen, weil dies nicht im Sinne Ylenias gewesen wäre.

Für Journalisten gab es Verhaltensregeln, welche zuvor von der Kapo Appenzell-Innerrhoden mitgeteilt wurden.

So durfte in der Kirche nicht fotographiert werden.

Die Urnenbeisetzung von Ylenia wird im engsten Familienkreise (zu einem späteren Zeitpunkt) stattfinden.

"Das Verschwinden und die Gewißheit über den Tod von Ylenia habe bei ihrer Mutter, deren Partnerin und deren Kindern tiefe Wunden hinterlassen. Das lebensfreudige Mädchen sei viel zu früh mitten aus dem Leben gerissen worden.
" gibt die Basler Zeitung die Worte des Pfarrers wider.

Sogar der Himmel weinte, schreibt die Neue Zürcher Zeitung im Titel zum Bericht über die Trauerfeier in Appenzell. Das unfaßbare Ereignis löste in und vor der reformierten Kirche in Appezell große Ergriffenheit aus, heißt es weiter. Bericht der NZZ

600 Menschen haben im strömenden Regen von Ylenia Abschied genommen, berichtet das Deutschschweizer Fernsehen SF in der Tagesschau.

Rapport le TSR: "Ylenia: une émouvante cérémonie funéraire"

24. September:

Tageszeitung: Ylenia-Suche - Neue Spuren zu alten Fällen

Auch 20 Min berichtet (vgl. Bericht von gestern, unten) über die neue Suche im Thurgau.

Alte Kindsentführungen aus den Achtzigerjahren erhalten neue Aktualität., berichtet die größte Schweizer Tageszeitung weiter, denn die Soko Rebecca rolle nun Fälle aus den 80-Jahren wieder auf. Es sei zudem unwahrscheinlich, heißt es in anderen Medienberichten, daß ein Straftäter erstmals im Alter von 67 Jahren eine solche Straftat beginge. Es sei davon auszugehen, daß dies nicht das erste derartige Delikt sei.

Das Verschwinden von Ylenia Lenhard Ende Juli hat in der Bevölkerung eine beispiellose Suchaktion ausgelöst. Bei der Kantonspolizei St. Gallen gingen rund 1500 Hinweise ein, Zivilpersonen machten sich auf die Suche nach dem kleinen Mädchen - mit dem bekannten, traurigen Ende, heißt es weiter in oben zititerten Bericht.

Die Soko Rebecca will Sexualstraftäter-Datei
Die interkantonale Sonderkommission Rebecca wünsche sich eine Sexualstraftäterdatei wird zudem berichtet.

Skurril: Fall Ylenia Lenhard irrelevant?
Der Wikipedia-Nutzer aus Berlin-Treptow, dessen Fachgebiet die (zahlreiche) Verfassung von Beiträgen über Metal- Punk- und Gothik-Rockbands u. a. ist (allesamt relevant natürlich) hat erneut einen Löschantrag wegen Irrelevanz des Falles Ylenia gestellt.

Rapport dans le journal "le matin":  Philipp Lenhard: «Au moins aider d'autres enfants»

23. September:

In eigener Sache: Stiftung soll die Nutzung der Webpräsenz Ylenia.ch angeboten werden

Nachdem es heute nach einem Bericht der Sonntagszeitung, in dem unter anderem darüber berichtet wurde, daß die Webpräsenz Ylenia.ch der geplanten Stiftung für sich-in-Not-befindliche Kinder zur Nutzung angeboten werden soll, zu mehreren Medienanfragen gekommen war, bestätigen wir der guten Ordnung halber in eigener Sache, daß dem so ist.

Der Bericht der Sonntagszeitung trifft zu.

Nachdem die Mutter von Ylenia im Schweizer Fernsehen erstmalig von ihrem Plan einer Stiftung berichtet hatte, hatten sich am selben Abend die beiden Betreiberfirmen der Webpräsenz (Firma Movetec GmbH - [Technik] und Chamäleon - Agentur für Neue Medien GmbH [Redaktion]) Ylenia.ch darauf verständigt, daß es sowohl sinnvoll als auch sachgerecht erscheine, der Stiftung Ylenia zu offerieren, diese Seite für die Stiftung nutzen zu können.

Es wurde daher beschlossen, einen derartigen Brief mit einem solchen Angebot an die Kapo AI mit der Bitte um allfällige Weiterleitung an die Angehörigen zu versenden.

Firma Movetec aus Ringgenberg bei Interlaken, welche die Webpräsenz von Anfang an technisch betreute erklärt sich hierin bereit, den Webplatz ("web space"), das Programm Yeti "software" sowie die technische Unterstützung ("support") für die Stiftung zur Verfügung zu stellen und Chamäleon - Agentur für Neue Medien GmbH weiterhin die inhaltliche Arbeit zu leisten.

Es handelt sich um eine formlose Offerte mit obigem Inhalt, wobei über Details wie z. B. was mit den bisherigen Inhalten (welche ins Archiv verschoben worden sind) u. a. geschehen soll. Hierbei würden, sollte die Stiftung ein Interesse daran haben, die Webseite Ylenia.ch nutzen zu wollen, die Wünsche der Mutter maßgeblich sein.

Infos zur Entstehung des Webprojektes Ylenia.ch und die Gründe hierfür: Impressum ==> Rubrik Hintergrund

Polizei durchsucht erneut einen Wald - wegen einem 22 Jahre altem Fall

Wie die Sonntagszeitung heute berichtet, durchsucht die Kapo Thugau einen Wald im Zusammenhang mit einem 22  Jahre alten Fall. Eine Frau hatte im August gemeldet, sie habe bei Istighofen in einem Wald ein ausgehobenes Grab entdeckt, das wenig später zugeschüttet gewesen sei.

Später stellte die Polizei einen Rechen und eine Schaufel sicher. Gegenüber der Sonntagszeitung bestätigte die Kapo Thurgau, daß man dort suchen wolle, nachdem bereits Private angefangen hätten, in dem Gebiet zu graben.

Wikipedia: Fall Ylenia irrelevant?

Auf Wikipedia, dem größten Internetverzeichnis der Welt, wurde heute nacht um 2 Uhr 27 von einem Nutzer aus Berlin-Treptow ein Löschantrag für den Eintrag Ylenia Lenhard gestellt. Der Fall sei zwar traurig, aber irrelevant, schreibt er  in der Begründung.

Entfuehrungsfall Ylenia Lenhard für Wikipedia nicht relevant?

In der Löschdiskussion diskutieren Personen aus Deutschland, welche den Fall offenbar nicht einmal ansatzweise kennen. So wird u. a. polemisiert, ob es je eine Stiftung gebe, sei "reine Glaskugel" (wörtlich).

Hätte dieser Wiki-Nutzer einmal die Begriffe Ylenia und Stiftung bei Googel eingegeben, wäre er schlauer, schreibt ein anderer, offenbar besser informierter Teilnehmer, an der Löschdiskussion.

Bezeichnend erscheint, daß die Diskussion fast ausnahmslos oder sogar gänzlich von Deutschen geführt wird, die offenbar wenig bis gar nichts über den Fall wissen.

Nachtrag 16 Uhr 20: Die Löschdiskussion wurde beendet, nachdem sich auch ein paar Schweizer zugeschaltet hatten, die etwas mehr über den Fall wußten als einige Halbwissen verbreitenden anderen Teilnehmer. U. a. hieß es: "Typischer Fall von ´ist in Deutschland nicht bekannt, also löschen´"

Nachtrag 24. Sept. 2007: Der Nutzer aus Berlin-Treptow, dessen Fachgebiet die Verfassung von Beiträgen über Metal- und Gothik-Rockbands ist (allesamt relevant natürlich) hat erneut einen Löschantrag wegen Irrelevanz des Falles Ylenia gestellt.

22. September:

Justiz- und Polizeidepartement prüft Alarmsystem bei Kindesentführungen

Das Justiz- und Polizeidepartement klärt ab, ob in der Schweiz ein Alarmsystem für Entführungen von Kindern eingeführt werden soll. Dies berichtet die Neue Zürcher Zeitung.

Bundesrat Christoph Blocher gehe davon aus, daß die Regierung entsprechende Vorstöße wohlwollend prüfen wird, heißt es weiter in dem Bericht der NZZ.

In einer Medienmitteilung teilt das EJPD (Eidg. Justiz- und Polizeidepartement) hierzu mit:

"Im Zusammenhang mit den tragischen Ereignissen um das Mädchen Ylenia wurde in der Öffentlichkeit die Frage nach einem nationalen Alarmsystem bei Kindsentführungen aufgeworfen."

Für weitere Details verweist es auf die Antwort des EJPD auf den Offenen Brief, welcher in der Westschweizer Zeitung „Le Nouvelliste“ veröffentlicht wurde.

21. September:

Erstmals hat sich der Mann, dem von Aesch in die Brust geschossen hatte, öffentlich geäußert.
Von Aesch schoß fünf mal auf ihn.

Zuvor habe von Aesch einen sympathischen Eindruck gemacht. Er habe sich mit ihm über gute Pilzplätze unterhalten.

Der Grund, warum der Mann nochmals am Nachmittag in den Bürerwald fuhr, war ein Erlebnis mit einem Pferdeunfall. (Bericht Pferdeunfall)

Bericht 20 Min: "Plötzlich stand von Aesch neben mir."

20. September:

Kantonspolizei St. Gallen meldet: Jetzt auch die mutmaßliche Tatwaffe von Aeschs gefunden, mit welcher er dem Mann, der sich im Wald ausruhen wollte, in die Brust schoß. (Bild: Symbolbild)
Von Aesch hatte auf den Mann geschossen, vermutlich, weil es sich am Tag der Entführung ertappt fühlte. Kapo-Meldung von damals (hier war noch nicht bekannt, daß es einen Zusammenhang zwischen dieser Tat und der Vermißtmeldung aus dem Kanton Appenzell-Innerhoden gab)

Danach brachte sich von Aesch mit einem Kopfschuß um. Die Leiche von Aesch wurde am darauffolgenden Tag, nachdem der Kastenwagen gefunden wurde, ebenfalls entdeckt.

Bericht der gestrigen Sendung "Reporter" des Schweizer Fernsehens (vgl. auch gestrige Aktualisierung). Erstmals hat sich die Mutter von Ylenia hierin öffentlich geäußert.

19. September:

Ylenias Mutter möchte eine Stiftung einrichten

Wie das Westschweizer Fernsehen TSR berichtet, möchte Ylenias Mutter eine Stiftung gründen. (Im deutschsprachigen Fernsehen SF1 soll um 22 Uhr 20 in der Sendung Reporter berichtet werden)

In dem Gespräch mit dem Fernsehen, das sie zusammen mit ihrem Bruder gab, sagte sie, sie glaube nicht, daß von Aesch das Verbrechen geplant habe, sondern daß Ylenia wohl nur zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen sei.

Mit der Einrichtung der Stiftung solle dem sinnlosen Tod von Ylenia ein Sinn gegeben werden, sagt Charlotte Lenhard. Was passiert sei, lasse sie nicht am Sinn des Lebens zweifeln, sagt die Mutter in der Sendung "Reporter".

Die Stiftung "Ylenia" ist in Gründung begriffen. Sie bittet darum, anstatt Blumen zu spenden, die neue Stiftung zu berücksichtigen: PC-Konto Nr. 85-120 000-0.

Mit der Stiftung soll bedürftigen Kindern geholfen werden, erklärte Charlotte Lenhard, die weiter sagte, sie habe von verschiedenen Leuten Geld erhalten, welches sie nicht für sich behalten wolle.

Auch die Basler Zeitung und die Tageszeitung 20 Minuten berichten hierüber.

Trauergottesdienst für Ylenia


Der Trauergottesdienst für Ylenia Lenhard findet am kommenden Mittwoch, 26. September 2007 um 14:00 Uhr in der evangelischen Kirche Appenzell statt, verlautbart die Kapo Appenzell-Innerrhoden in einer Mitteilung.

Polizei: Absolute Sicherheit zum Tathergang nicht möglich - Schaufel in von Aeschs Kastenwagen

Kripo St. Gallen bestätigte gestern erstmals: In von Aeschs Auto war eine Schaufel. Weshalb dies bisher nicht gesagt wurde, blieb offen.

Daß eine Schaufel in von Aeschs Kastenwagen gefunden worden sei, sei aber nichts Außergewöhnliches, wenn jemand über Wochen campiere, hieß es seitens der Polizei.

Zudem bestätigte die Kripo gestern auch, daß von Aesch Abschiedsnachrichten via Natel verschickt habe. Über das Motiv der Tat könne man nichts sagen, bloß vermuten, hieß es weiter.

Wie die Basler Zeitung heute berichtet, sei Ylenia vermutlich erstickt oder vergiftet worden. Dies seien zwei Möglichkeiten, welche die Polizei nicht ausschließen könne.

Von Aesch sei mit großer Wahrscheinlichkeit Ylenias Mörder. Mit Sicherheit lasse sich dies aber nicht mehr sagen, äußerte sich die Polizei St. Gallen gestern gegenüber Medien weiter.

Keine Hinweise auf Pädophilie von Aeschs - Kritik an falscher Medienberichterstattung: Eltern verängstigt

Abermals Kritik äußerte die Polizei an falscher Medienberichterstattung, wie im Fall Ylenia seitens einer Boulevardzeitung geschehen.

Unter den in Spanien beschlagnahmten Rechnern und Gegenständen wären keine Hinweise auf eine pädophile Neigung von Aeschs.

Ebenso seien keinerlei Bilder oder etwaige Steckbriefe von Kindern - wie von einer Boulevardzeitung "berichtet" - gefunden worden.

Die Polizei hätte aufgrund dieser falschen Medienberichte Anrufe von besorgten Eltern erhalten, weil diese bei vielen Eltern zu großer Verunsicherung und Veränstigung geführt hätten.

Medienberichte: Hund hatte wahrscheinlich schon am 02. August Ylenia gefunden - "von der Polizei nicht ernstgenommen"


Auch an der Polizei gibt es jedoch Kritik: Ein Hund soll nach Aussage eines Hundeführers bereits am 02. August Witterung von Ylenia gehabt haben. Dieser Hundeführer war damals zur Polizei gegangen und habe gesagt, daß sein Hund von etwas Witterung habe.

Er habe sich aber von der Polizei nicht ernstgenommen gefühlt. Nun sei genau an dieser Stelle die vermißte Ylenia gefunden worden.

Gegenüber dem St. Galler Tagblatt äußerte sich Daniel Eisenhart vom Institut für Rechtsmedizin (IRM) in St. Gallen auf die Frage hin: "Wäre es denkbar, daß das Mädchen gelebt hat, als es vergraben wurde?"

"Davon gehe ich nicht aus." sagte Eisenhart.

Auf die Frage hin: "Wären Gift oder hochdosierte Betäubungsmittel denkbar?" sagte er: "Das werden die laufenden Untersuchungen zeigen."

Auch das Liechtensteiner Vaterland schreibt (ähnlich wie viele andere Zeitungen aus der Schweiz heute titelten): Im Fall Ylenia sind noch viele Fragen offen

Der deutsche Spiegel berichtet, daß der Polizei das "bizarre" Verhalten von von Aesch Rätsel aufgebe. 

18. September:

Ylenia nicht sexuell mißbraucht - Todesursache weiter unklar - Kapo St. Gallen: Todeszeitpunkt und Ort lassen sich nicht mehr feststellen

Ylenia wurde gemäß Mitteilung der Kapo St. Gallen nicht sexuell mißbraucht.

Die Schweizer Tagesschau berichtete hierzu in einer Sondersendung.

Wo und wann Ylenia getötet worden sei, lasse sich nach sechs Wochen nicht mehr feststellen, äußerte Polizeichef Fehr.

St. Galler Kapo beraumt für 14 Uhr 30 eine Medienkonferenz ein.

Das St. Galler Tagblatt zititert einen Hundeführer: "Mein Hund hat im unteren Bereich des Waldes, in der Nähe des Wildzauns, irgend- etwas angezeigt." Genau in diesem Bereich hat 45 Tage später Simon Kuhn die Leiche von Ylenia entdeckt. Der Hundeführer fühlte sich damals von den Verantwortlichen nicht wirklich ernst genommen, heißt es in dem Bericht weiter. Auch die Kapo St. Gallen ist nicht glücklich. Gemäß Bericht des St. Galler Tagblattes von heute, würde sie sich "nachträglich die Haare raufen".
Wie die Berner Zeitung berichtet, zieht das Schweizer Fernsehen aufgrund des Falles Ylenia einen Film zurück.

17. September:

Noch keine gerichtsmedizinischen Erkenntnisse, Suche nach weiterhin fehlender Schußwaffe wird wieder aufgenommen

Wie die Basler Zeitung berichtet, gibt es gegenwärtig noch keine gerichtsmedizinischen Erkenntnisse. Die Suche nach der Schußwaffe wird aber wieder aufgenommen, äußerte sich Polizeisprecher Eugster.

Auch die Schweizer Tagesschau meldet, daß gemäß Polizeisprecher Eugster mit weiteren Angaben erst morgen zu rechnen sei.

Die Polizei hat gemäß Presseberichten für morgen weitere Informationen zur Todesursache u. a. in Aussicht gestellt.

16. September:

Weiterhin unklar, warum Leiche nicht durch Polizei gefunden wurde - Schußwaffe weiterhin unauffindbar - Werkzeuge ebenfalls - Bericht

"Ich habe zuvor nochmals die Fakten studiert und gedacht, sie muß dort sein. Auch wenn die Polizei dort schon mehrmals gesucht hat", stellte Kuhn fest, berichtet die Schweizer Tagesschau heute.

Der private Sucher, welcher das tote Kind fand, komme aus dem Kanton Zürich und habe seit Wochen nach dem vermißten Kind gesucht. Der Tod eines Familienmitgliedes habe ihn dazu angetrieben, erklärte Polizeichef Bruno Fehr. Die Polizei habe auch ihm pychologische Betreuung angeboten; er habe aber gefaßt gewirkt, berichtet die Polizei.

Gegenüber der Tageszeitung "20 Minuten" äußerte er sich auf die Frage, ob er diesen Ort (dem Fundort) nun zum letzten Mal besucht habe, oder noch mal wiederkomme: "Nein, ich habe jetzt abgeschlossen und ich hoffe, daß Ylenias Mutter das jetzt auch kann."

Bundespräsidentin Calmy-Rey sprach der Familie ihr Beileid aus, berichten Medien. Sie werde die Familie von Ylenia in ihre Gebete einschließen, sagte Calmy-Rey.

Sonntagszeitung: Ylenia ganz in der Nähe des Tatorts gefunden

Der Fundort der Leiche von Ylenia war bloß 250 Meter vom Fundort des Kickbretts ("kick boards") entfernt, welches gefunden wurde und nur 120 Meter vom Standort des Mannes entfernt, welchem durch von Aesch in die Brust geschossen wurde, berichtet die Sonntagszeitung.
Wie die Sonntagszeitung weiter berichtet, handelt es sich bei dem pivaten Sucher um einen 28jährigen Simon Kuhn, Informatiker aus Oberwinterthur. Simon Kuhn, der die Leiche der vermißten Ylenia fand, ging nach selbsterstellten Suchraster vor; er habe die Fakten studiert und daher im Hartmannwald gesucht, berichtet 20 Min.

Der Züricher Tagesanzeiger berichtet, Kripochef Fehr weise Kritik an der Polizei zurück: "Ich habe schon länger mit diesem Szenario gerechnet." zitiert ihn der Tagesanzeiger.

Jedoch äußerte sich Fehr in der gestrigen Tagesschau des Schweizer Fernsehens, daß man die vergangenen Suchaktionen noch im Detail mit den Verantwortlichen analysieren müsse und der Frage nachgehen müsse, weshalb Ylenia nicht früher geortet werden konnte.

Auch die am heutigen Sonntag zum ersten Mal erscheinende Sonntagszeitung berichtet über Kritik an der Polizei. (Bild rechts)

ORF: Polizei klärt nun ab, ob von Aesch für weitere Straftaten verantwortlich

Das Österreichische Fernsehen berichtet, die Polizei gehe der Frage nach, ob von Aesch für weitere Verbrechen in Frage kommt, indem es unter dem Titel "Gehen weitere Straftaten auf sein Konto?" berichtet:

"
Im Zusammenhang mit der am Samstag entdeckten Leiche der fünfjährigen Ylenia klärt die Schweizer Polizei ab, ob der mutmaßliche Täter für weitere Taten in Frage kommt."

In der Tagesschau um 19 Uhr 30 wird u. a. darüber berichtet, daß der Buß- und Bettag im Appenzell unter dem Zeichen von Ylenia stehe.


15. September:

18 Uhr 30: Offizielle Meldung der Kantonspolizei Appenzell-Innerrhoden

Mit dem Auffinden der Leiche von Ylenia ist die schlimmste Befürchtung Tatsache geworden, teilt die Kantonspolizei Appenzell-Innerrhoden mit. Vollständige Meldung.

18 Uhr:  Bericht der SchweizerTagesschau

In der Tagesschau äußerte sich eine Reporterin auf die Frage, warum die Polizei die Kinderleiche nicht gefunden habe, obwohl sie den Hartmannwald ebenfalls durchsucht habe, die Polizei sei selbst "ein bißchen ratlos".

In der Schweizer Tagesschau heißt es, der private Sucher habe ein persönliches Motiv gehabt, an der Suche teilzunehmen.

Die entkleidete Leiche war teilweise von Wildtieren freigelegt worden, berichtete Polizeichef Bruno Fehr gegenüber Medien. Die Gerichtsmedizinischen Untersuchungen sollen bis Dienstag andauern.

Die Mutter der vermißten Ylenia wurde informiert und wird betreut, heißt es weiter.

17 Uhr 35: Bei der Kinderleiche soll es sich um die vermißte Ylenia handeln.

Gemäß Angaben der Kantonspolizei soll es sich bei der Kinderleiche, welche in einem Wald gefunden wurde, um das vermißte Kind Ylenia handeln. Man habe eine Identifikation anhand von Schmuckstücken vornehmen können.

Bei dem Sucher, welcher die Kinderleiche gefunden hat, habe es sich um einen privaten Sucher gehandelt, von welchem die Kantonspolizei nichts gewußt habe. Bruno Fehr, Kripochef Kapo St. Gallen, äußerte: "Wir haben ihm gedankt und unseren Respekt zum Ausdruck gebracht."

Die Leiche wurde von dem privaten Sucher im Hartmannswald gefunden. In diesem Wald schoß der Entführer von Ylenia einem Mann in die Brust.

Später beging der Entführer Urs Hans von Aesch Selbstmord.

16 Uhr 46: Tagesschau Spezial berichtet über Kinderleichenfund


Wie das Schweizer Fernsehen in einer Sondersendung soeben berichtet, wurde im Kanton St. Gallen eine Kinderleiche gefunden.

Diese soll gemäß SF1-Berichterstattung durch einen privaten Sucher gefunden worden sein, welcher seit Tagen bereits in diesem Gebiet gesucht haben soll.

Gemäß SF1-Bericht sei jedoch noch nicht sicher, ob es sich bei der gefundenen Kinderleiche um das vermißte Kind Ylenia Lenhard handelt.

Die Leiche war vergraben.

Bericht des Schweizer Fernsehens: Fund im Fall Ylenia Wie das Schweizer Fernsehen berichtet, gibt es im Fall der vermißten Ylenia einen Fund. Nähere Informationen stelle die Kantonspolizei St. Gallen für heute Nachmittag in Aussicht.

14. September:

Die Schweizer Tagesschau berichtet heute über weitere Ermittlungen in Spanien sowie die geplante zweite private Suchaktion nach der vermißten Ylenia. (vgl. auch Bericht vom 10. Sept. 2007)

13. September:

Kripochef gegenüber Tagblatt: "Polizei sucht weiter" - Abermals Kritik an "wilden Spekulationen"

Der Fall des vermißten Kindes Ylenia Lenhard rückt langsam aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit, schreibt das St. Galler Tagblatt heute.

Nach den schweren Vorwürfen der Staatsanwaltschaft St. Gallen äußert sich auch Kripo-Chef Bruno Fehr gegenüber dem Tagblatt zur "Berichterstattung" der Schweizer Boulevardzeitung "Blick" (Ringier-Verlag):

Ohne Öffentlichkeitsarbeit und Medien kann die Polizei in einem Kriminalfall wie Ylenia ihre Arbeit nicht erledigen. Wenn aber Boulevardblätter wilde Spekulationen in die Welt setzen und Zeugen, die von der Polizei längst befragt und deren Aussagen als wenig glaubwürdig eingeschätzt worden sind, in den Medien eine Plattform erhalten, wird es für Fehr problematisch, gibt das St. Galler Tagblatt Kripochef Fehr wieder, und: "Solche Auftritte sorgen in der Bevölkerung bloß für Angst und Verunsicherung und tragen nichts bei zur Aufklärung des Falles." äußerst sich dieser weiter gegenüber dem St. Galler Tagblatt.

Wie die Tageszeitung 20 Minuten heute meldete, fand ein Ylenia-Sucher ein Loch im Wald: Wie sich später herausstellte, war in dem Loch jedoch ursprünglich bloß verstecktes Einbruchwerkzeug. Laut Kapo St. Gallen hatte diese das Loch im Zuge der ersten Suche ausgehoben.

10. September:

Erneute private Suchaktion am Sonntag:

Am Sonntag, den 16. September wird eine erneute private Suchaktion im Wald Hohrain (bei Billwil) vorgenommen.

Wie die Initianten mitteilten, sind die Wege zum Treffpunkt der Suchaktion ab beiden Autobahnausfahrten bei Oberbüren mit grünen Ballons gekennzeichnet.
Die Initianten und Helfer der Suchaktion treffen sich um 9 Uhr an einem Feld, welches von einem Bauern als Parkiermöglichkeit zur Verfügung gestellt wird.
Ab 10 Uhr beginnt die Suchaktion.

Die Initianten der Suchaktion baten darum, den Hinweis zu veröffentlichen, daß gutes Schuhwerk, Skistöcke (oder andere Stöcke wie beim Nordischen Laufen benutzt), feste Kleidung sowie Verpflegung mitgebracht werden sollten, weil es sich um unwegsames, z. T. sumpfiges oder mit Dickicht zugewachsenes Gelände handeln würde.

Für weitere Informationen sind die Initianten der privaten Suchaktion, Frau Regula Leu und Tanja Leu unter den Natelnummern 078 / 866 19 50 oder 076 / 527 26 15 erreichbar.

07. September:

Schwere Vorwürfe der Staatsanwaltschaft St. Gallen im Fall des vermißten Kindes Ylenia bezüglich der Berichterstattung des Schweizer Boulevardblattes Blick, das gemäß Medienberichten schon länger mit Auflagenproblemen zu kämpfen hat:

Über die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft St. Gallen an Blick (Ringier-Verlag), dieser würde bewußt falsch informieren, berichtet auch der Züricher Tagesanzeiger.

Auch das Volksblatt aus Liechtenstein titelt: "Fall Ylenia: "Blick" informiert die Öffentlichkeit bewußt falsch"


06. September:

Augenzeuge in der Tageszeitung "20 Minuten" zur Behauptung, daß das vermißte Kind Ylenia Lenhard mit mehreren Männern im Auto von von Aesch gesehen worden sei: "Da war kein zweiter Mann"
Dieser Augenzeuge habe am 31. Juli von Aesch allein mit Ylenia im Auto gesehen. Das Auto war ihm schon zuvor aufgefallen, berichtet "20 Minunten" weiter.

Nachrichten.ch: Hausdurchsuchung bei von Aesch brachte vorerst keine Hinweise auf weitere Kindesentführungen von von Aesch.

05. September:

Kantonspolizei St. Gallen muß im Fall des vermißten Kindes Ylenia Lenhard schon wieder eine Erklärung bzw. ein Dementi herausgeben infolge von Mutmaßungen "einer Boulevardzeitung".

Auch die Tagesschau berichtet über die Augenzeugin der Boulevardzeitung Blick (Ringier-Verlag): "Fall Ylenia: Augenzeugin unglaubwürdig".

Auch die Tageszeitung "20 Minuten" berichtet: "Ylenia: Polizei glaubt nicht an weitere Männer"
und Zisch.ch schreibt: "Frau will Ylenia mit drei Männern gesehen haben"

02. September:

Die Schweizer Tagesschau berichtete heute über den fruchtlosen Verlauf der privat organisierten Suchaktionen nach Ylenia Lenhard.

-> zu den Meldungen vom 01.-31.August 2007


    ausdrucken    per Email versenden    bearbeiten 07.08.2007